VORTEILE FÜR MUTTER UND BABY

 

Die B.O.B.S. Methode fördert das positive Erleben der Mutter von Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit. Sie festigt die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind und hat einen positiven Einfluss auf das Stillverhalten.

Eine postpartale Depression (Babyblues) tritt so gut wie nie auf, die Kaiserschnittrate ist auffallend niedrig. Die Frühgeburtlichkeit liegt bei nur 0,2 % im Vergleich zu den üblichen 9,2  %.Die Geburten verlaufen im Durchschnitt sehr viel leichter und schneller, sind weniger schmerzhaft und erfordern seltener eine Anästhesie oder die Zuhilfenahme geburtsunterstützender Mittel.

Bei den Babys treten Bauchkoliken und Schreiattacken treten deutlich seltener auf. Sie schlafen schneller die ganze Nacht durch und wirken insgesamt viel ausgeglichener und in sich ruhender. Ihre psychomotorische Entwicklung macht schnellere Fortschritte und sie weisen von Anfang an eine stärkere Sozialkompetenz auf. Ihre Affektregulierung funktioniert besser. Durch die Bindung, die das vorgeburtliche Kind bereits im Mutterleib erlebt hat, hat es ein starkes Selbstvertrauen entwickelt. Es erkundet seine Umgebung neugierig und geht auf andere Menschen unbefangener zu.

 

Statistische Daten: (Quelle: Polyphone Strömungen, Darstellung neuer Erfahrungen aus der Bindungsanalyse, Herausgeberin Helga Blazy, Mattes Verlag, März 2019, Artikel von Anne Görtz-Schroth, Quantifizierung von häufigen Erfahrungen mit der BA, S. 8-17)

 

                                                      mit vorgeburtl. Begleitung -     ohne

  • frühgeborene Babys                                5,5%                         9,2%

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  • Kaiserschnitt                                           12%                         31,1%

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  • Geburtsort, außerklinisch                      19,5%                        1,3%

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  • Stillquote nach Geburt                           98,5%                      82%

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  • Stillquote nach 6 Monaten                    92%                        22%

  •  

  • Postpartale Depression                           2%                        19%

  •  

  • Babyblues                                                 5%                          80%

  •  

  • Schreibabys                                              0%                         20%

 

Auswertung von 188 Begleitungen von 37 Anwendern mit durchschnittlich 20 Stunden.

 

Für wen ist die vorgeburtliche Begleitung hilfreich?

 

Für jede Schwangere, gleich ob sie nun Bindungsprobleme oder andere Probleme hat oder nicht. Für jede Frau, die eine dramatische Geburt erlebt oder nach einer Geburt unter einer Wochenbett Depression gelitten hat. Für Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben und die Trauer darüber vielleicht noch nicht ganz verarbeitet wurde. (Verabschiedung eines in der Gebärmutter verstorbenen Kindes). Für Frauen, die nur schwer schwanger werden können. Als Begleitung nach einer künstlichen Befruchtung. Für Erstgebärende, die große Angst vor der Geburt haben. Für Frauen, die vielleicht entdeckt haben, dass sie zu Beginn ihrer Schwangerschaft Zwillinge oder sogar Mehrlinge in ihrer Gebärmutter hatten, von denen aber einer oder mehrere im ersten Trimester oder später zu einem konkreten Zeitpunkt gestorben oder sich langsam aufgelöst haben. Als Vorbereitung eines Kindes auf einen anstehenden Kaiserschnitt. Für Frauen mit Missbrauchserfahrung.